Informationen des 
"Verein der Priwall Wochenendhausbesitzer e.V."

INFO 5/2008

Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten unsere Mitglieder und alle Wochenendhausbesitzer darauf aufmerksam machen, dass die INFO 5/2008 erschienen ist, mit der wir wieder über Neuigkeiten und besondere Anliegen unserer Gemeinschaft informieren. Den vollständigen Text finden Sie im AUSHANG in unseren Schaukasten, im Priwall.Net auf der Vereinsseite (s.u.) und in der LESEMAPPE im "PRIWALLTREFF"
Vereinsmitglieder können auf Wunsch die INFO als E-Mail-ANHANG zugeschickt bekommen. Sie können aber auch die INFO, frühere INFO‘s und weitere Vereinsmitteilungen im Priwall.Net einsehen und sich ausdrucken, Der Zugriff
darauf: Entweder via www.priwall.net Portal und dann "Verein"  oder direkt
http://verein.priwall.net
Wir empfehlen, diese Adressen zu speichern.

1. Sommerfest 2008

Wir danken allen Helfern, die Zeit und Arbeit investiert haben, um unser Vereinshaus festlich zu schmücken, es gereinigt und eingerichtet haben. Wir bedauern aber, dass es meistens die gleichen Damen und Herren sind und deren Hilfsbereitschaft, Einsatz und Kreativität nicht wenigstens durch das Erscheinen von mehr Besuchern und Gästen belohnt und anerkannt wurde. Wir hatten gehofft, dass unser Angebot „Sommerfest von mehr Besuchern angenommen wird. Um so mehr gilt unser Dank den Besuchern und Gästen, die unser Sommerfest 2008 besucht haben. Unser DJ Novasound, Torsten Jöhnk, hat gute Musik gemacht und für Stimmung gesorgt. Der mäßige Besuch wird uns aber nicht davon abhalten, wieder ein zünftiges Herbstfest in unserem Haus (mit Fußbodenheizung‘) zu veranstalten. Kalte Füße haben wir nicht bekommen und auch beim Herbst nicht haben! Wir bitten und raten allen Interessenten, sich schon jetzt den Termin zu notieren und zu reservieren:

Herbstfest 2008 am 11. Oktober 2008, ab 18.00 Uhr
Essen wird zu günstigem Preis verfügbar sein und Bier wieder 1,50 € / 0.3 l - Becher kosten..
Die Einladung wird rechzeitig in den Schaukästen erscheinen. Um Beachtung und zahlreicheres Erscheinen wird gebeten.

2. Fährtarife und Priwall Bebauung


Basierend auf unsere Wahlprüfsteine haben wir die „Interessengemeinschaft Priwall", ein Positionspapier erstellt und mit Forderungen versehen, die wir an die Fraktionen der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck mit erheblich geänderten Mehrheitsverhältnissen gerichtet Wir verweisen auf unsere Vereinsseite im Priwall.Net (s.o.). Derzeitig sind wir bemüht, mit den Bürgerschaftsfraktionen Gespräche zu führen. Wir hoffen, dass wir mit der stärksten Bürgerschaftsfraktion. der SPD- Fraktion, demnächst an einem Tisch sitzen Ein Termin wurde schon vereinbart. Über die Ergebnisse werden wir wieder berichten
 

3. Dünenschutz

Die Hansestadt Lübeck, Fachbereich Naturschutz, hat mit Schreiben vom 1.8.2008, das sowohl an die TEG-Verwaltung als auch an uns gerichtet wurde, u.a. darauf hingewiesen, dass es sich bei den Dünen um ein gesetzlich geschütztes Biotop handelt. Grund dafür war, dass in letzter Zeit wieder angezeigt worden ist, dass im Bereich der Häuser Seeweg die Dünen als Sitz- und Spielplätze verwendet werden. Wir zitieren (Kursivschrift) aus dem weiteren Inhalt dieses Schreibens, das ebenfalls in vollem Wortlaut im Priwall.Net (s.o.) veröffentlicht wurde:

Gem. § 25 Abs. 1 Satz 2 Landesnaturschutz (LNatSchG) sind alle Handlungen, die zu einer Beseitigung, Beschädigung, sonst erheblichen Beeinträchtigung oder zu einer Veränderung des charakteristischen Zustandes der geschützten Biotope führen können, verboten. --- Das Betreten, insbesondere das Nutzen als Sitzfläche (vergrößern der Terrasse) durch das Aufstellen von Stühlen und Sonneschirmen sowie die Nutzung als Spielplatz führt zu erheblichen Beeinträchtigungen und Beschädigungen. ---

Wir möchten Sie nochmals bitten, die Wochenendhausnutzer (insbesondere die an die Düne angrenzenden Bewohner des Seeweges) dahin gehend zu unterrichten, dass das Betreten und Abtragen der Dünen, insbesondere das Nutzen dieser Flächen als Sitz- und Spielplatz sowie die Beseitigung deren Vegetation nicht gestattet ist und eine Ordnungswidrigkeit gem. § 67 Abs. 1 LNatSchG darstellt, die mit einem Bußgeld bis zu 50.000,- Euro geahndet werden kann.

Diese Hinweise, Forderungen und Bußgeldandrohungen geben wir hiermit wunschgemäß den Wochenendhausbesitzern zur Kenntnis. Wir merken dazu an:

·        Jeder betroffene Wochenendhausbesitzer muss bei der Bußgeldandrohung von bis zu 50.000,- Euro berücksichtigen und sich überlegen, welches Risiko er evtl. eingeht.

·        Den Wochenendhausbesitzern der Dünengrundstücke wurde die Verpflichtung auferlegt, die Dünen zu säubern und zu pflegen. Zu diesem Zweck müssen sie aber doch die Düne betreten - oder? Wie kommen sie denn auf die stellenweise hohe Düne? Fliegen können sie doch nicht. Und im Überflug die Dünen reinigen dürfte auch schwierig sein.

4. Parken in der Siedlung und auf den Stellplätzen

Zugegebenermaßen ist der Mangel an freien Parkplatz für Gäste und Besucher des Priwalls, des FKK-Strandes und der Wochenendhaussiedlung ein Problem. Die sechsunddreißig öffentlichen Parkplätze, die von der Hansestadt Lübeck zur Verfügung gestellt werden, reichen nicht hin und her. Unbestreitbare Tatsache ist aber auch:

    • Die TEG-Verwaltung und auch wir können dieses Parkplatzproblem nicht lösen. Einfach schon, weil wir die dafür benötigten Flächen nicht haben.
    • Es ist in höchstem Maße ärgerlich und nicht tolerabel, dass auf unseren Parkplätzen die Zufahrtswege und oftmals auch eigene Parkplätze durch „Falsch- und Querparker“ so zugeparkt werden, dass eigene Stellplätze nicht mehr angefahren oder verlassen werden können.

Nachdem die Anzahl der deswegen vorgetragenen Beschwerden sich erhöht hatte, sah die TEG-Verwaltung sich gezwungen, einige „Falsch- und Querparker“ abschleppen zu lassen. Auf diese Kosten verursachende Maßnahme im Falle von Zuwiderhandlungen hatte die TEG-Verwaltung auf Eigentümerversammlungen und schriftlich wiederholt hingewiesen. Trotzdem wurden viele Kfz. und sogar Wohnwagen auf den Zufahrtswegen der Parkplätze, vor  und sogar in den Sicker- und Grünflächen Verkehrs behindernd abgestellt. Dafür haben viele Wochenendhausbesitzer und Parkplatzkäufer zunehmend weniger Verständnis gehabt.

Was bleibt zu tun?

  • Jeder Parkplatzkäufer sollte sich genau überlegen, ob er das Kostenrisiko eingeht, für den Fall des Falles mit Abschleppkosten belastet zu werden. Das kann sehr teuer werden.
  • Angesagt und gefragt ist Nachbarschaftshilfe. Wir raten, mit dem Haus- oder Parkplatznachbarn rechtzeitig abzusprechen (ggf. auf Gegenseitigkeit), ob sein evtl. freier Parkplatz bei Bedarf zeitweise benutzt werden kann. Dabei sollte verbindlich zugesagt werden, dass für diesen Fall der vereinbarten Benutzung in dem fremd abgestellten Wagen deutlich sichtbar ein Schild gelegt wird, das wenigstens Namen, Priwall Anschrift und Telefon- (auch ggf. Mobil-Tel.-) Nr. enthält. Dann hat bei Eigenbedarf der Parkplatzeigentümer die Möglichkeit, diesen geltend zu machen. Ein Muster einer solchen Mitteilung kann im Priwall.Net gefunden werden und als Druckvorlage dienen. Das neue Motto sollte sein : Hallo, Nachbar. Dankeschön!
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    Muster zum Ausdrucken >

Denn selbst in der Saison ist festzustellen, dass es oft noch viele unbenutzte Parkplätze gibt. Ursache dafür ist aber auch, dass fast zehn Prozent der Wochenendhäuser und damit auch der Parkplätze noch nicht verkauft sind. Den Grundstücksmietern dieser Wochenendhäuser hat die Stadt, Fachbereich Liegenschaften, angeboten, den Stellplatz zu mieten. Das Angebot ist aber keinesfalls als lukrativ zu bezeichnen, nämlich: Monatsmiete dreißig Euro, Mindestlaufzeit wenigstens zwölf Monate! Für uns ist verständlich und nach-vollziehbar, dass zu diesen Konditionen kaum Parkplätze gemietet wurden.

Wir werden diesen Ärger und die Parkplatzprobleme zum Anlass nehmen, nochmals darüber mit der Hansestadt Lübeck zu sprechen. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass wir die Vermietung der freien Parkplätze insgesamt zu einem günstigeren Preis übernehmen und zeitweise an Interessenten untervermieten.

5. Müllentsorgung

Aus gegebenem Anlass haben wir die TEG-Verwaltung angeschrieben und gebeten, zu prüfen, ob nicht am Ende der Mecklenburger Landstraße eine zusätzliche Sammelstelle für Papier und Glas eingerichtet werden kann. Ob aus Unwissenheit (z.B. bei Vermietung der Häuser oder Überlassung an Familien-angehörige etc.) oder Bequemlichkeit: es passiert immer wieder, dass Papier Glas und auch Grünmüll einfach in die Rest- (Haushalts-) Müllcontainer auf dem WIEK-PARKPLATZ geworfen wird. Also nicht zu den dafür aufgestellten Müllcontainern am und auf dem WELLENSCHLAG-PARKPLATZ gebracht werden, warum auch immer! Dadurch entstehen jedoch der TEG-Gemeinschaft Kosten. Die Entsorgung des Restmülls muss bezahlt werden, die Entsorgung von Glas und Papier aber nicht extra! Im Kosteninteresse der TEG- Gemeinschaft hoffen wir weiter auf Besserung.

Mit freundlichen Grüßen
Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V.
Verantwortlich und für die Richtigkeit:

Ulrich Klempin

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